Stimmcoaching – So vermeiden Sie, wie ein Fachartikel zu klingen

14. Juni 2016

BLOG ILLU Speech-300x168 in Stimmcoaching – So vermeiden Sie, wie ein Fachartikel zu klingen Vor kurzem im Stimmcoaching. Ein Kunde hatte mich um Feedback zu seinem neuen Video gebeten. Ich saĂź also da und verfolgte die sehr aufwendig und professionell gemachte Videobotschaft. Mein Kunde – zur Wahrung der Anonymität nenne ich ihn hier GĂĽnther – hat was drauf und geht erfolgreich seinen Weg. Er ist auch ein sehr dynamischer Charakter. In diesem Video erklärte er den Nutzen seines Angebotes, seiner Methodik und drĂĽckte sich in gewählten Worten aus, es gab professionelle Texteinblendungen und eine gute Dramaturgie vom inhaltlichen Aufbau her. Und trotzdem, je länger ich zusah, desto mehr wunderte ich mich. Nämlich darĂĽber, wo das Charisma, die tolle Ausstrahlung, die ich sonst bei diesem Menschen kenne, geblieben waren. Die kamen nämlich gar nicht rĂĽber. GĂĽnther wirkte unpersönlich, leicht automatisiert, fast roboterhaft und völlig ohne Empathie, sonst einer seiner vordringlichsten CharakterzĂĽge. Seine sprichwörtliche Nahbarkeit, die ich selber so an ihm schätze, war wie weggewischt … In der näheren Analyse zu diesem Stimmcoaching wurde mir rasch klar, woran das lag.

Auch das ist Stimmcoaching

Wenn ich Menschen coache, machen wir meist keine Stimmübungen, sondern widmen uns auch vielen anderen Komponenten, die auf die Stimme und vor allem auf die Wirkung Einfluss haben. Wie auch in diesem Stimmcoaching zum Video. Warum wirkte Günther so de-personalisiert und steif? Die Antwort ist im Grunde einfach: Er hatte seinen Text zu intensiv vorbereitet und nahezu auswendig gelernt, um im Video flüssig und ohne „ähs“ zu sprechen. Das ist löblich, führt aber dazu, dass der Darbietung meist jegliche Spontanität und Leichtigkeit fehlt. Der Redner oder die Rednerin wirkt „unangreifbar“, starr und menschlich nicht anziehend. Sprechpausen finden nicht statt. Ein Girlandensatz zieht den nächsten mit sich. Die Zuseher haben das Gefühl, hier trägt einer einen Fachartikel vor. Auswendig gelernt oder abgelesen. Beides ist von der Wirkung her gleich schlimm. Sogar Personen mit hohen kommunikativen Fähigkeiten können diese dann nicht entsprechend lebendig ausleben. Auch Günther ist es auf diese Weise nicht gelungen, das, was ihn ausmacht, seine wahre Persönlichkeit und Essenz, zu transportieren. Kurz gesagt: Sein Video hat betreffend den Aufbau einer Beziehungsebene versagt.

Stimme und Sprachmuster gestalten Beziehung

Um zu verstehen, warum das so ist, sehen wir uns an, wie gelungener Dialog abläuft. Einer sagt etwas, das Gegenüber antwortet bzw. reagiert. Durch nicken, bejahen oder eben eine Aussage. Das Gespräch entwickelt sich auf reaktiver Basis, man reagiert auf die Impulse des jeweils anderen. Und genau das fehlt im Video, in dem nur einer spricht und es keinen Dialog gibt . Das Gesagte wirkt „wie so daher gesagt“, ohne Tiefe und Resonanz, weil im Augenblick der Aufnahme ja auch keiner da ist, der tatsächlich interessiert zuhört. Dadurch kommt es zu dieser eigenartigen Wahrnehmung von Statik und Unnahbarkeit in Günthers Video.

Mein Stimmcoaching empfiehlt die „Fragenkette“

Was ist die Lösung? Meine Empfehlung als Coach ist es, Sprachmuster zum Einsatz zu bringen. Ich habe Günther im Stimmcoaching empfohlen, für die Neuaufnahme des Videos innerhalb der Struktur der Präsentation eine Fragenkette aufzubauen, die es ihm ermöglicht, sich von seiner Person weg und hin zu seinem Publikum zu wenden. Günther stellte dem imaginären Publikum also eine Frage und beantwortet diese – nach einer angemessenen Spannungspause – selber. So entsteht ein „stummer“ Dialog, den das zukünftige Publikum des Videos allerdings als sehr lebendig wahrnimmt. Diese Vorgehensweise lockert den Einheitsbrei der im ursprünglichen Video gewählten Methode sofort immens auf! Die Fragenkette ist auch das perfekte Stilmittel, um Präsentationen vor Publikum aufzulockern und nicht als Fachvortrag wirken zu lassen!

Wer so mit der Fragenkette arbeitet, darf nun jedoch nicht in die Falle tappen, zu übertreiben, und eine wahre Fragen-Salve an sein Publikum abzufeuern. Das erzeugt sofort Verhör-Charakter und stößt die Zuhörer zurück. Es gilt vielmehr, die perfekte Balance zwischen Wissensübermittlung und geschickt platzierten Fragen zu finden.

Und wie Sie diese „Verhör-Falle“ vermeiden, beschreibe ich im nächsten Blog.

Wenn Sie mit Ihrer nächsten Präsentation souverän überzeugen wollen, wählen Sie noch heute Ihren nächsten Schritt zu rhetorischer Exzellenz:

Bis dahin, achten Sie gut auf Ihre Stimme!
Ihr
Arno Fischbacher

Lampenfieber – So bekommen Sie Redeangst in den Griff

8. Juni 2016

StageFright-300x232 in Lampenfieber – So bekommen Sie Redeangst in den GriffWerner leidet. Er läuft auf und ab. Seine Lippen bewegen sich stumm. Er rezitiert hektisch den Anfang der Präsentation, die er gleich halten wird. Vor 150 globalen Firmenvertretern, CEO inklusive. Werner spĂĽrt Ăśbelkeit und seine Beine gar nicht mehr. Sein Kopf fĂĽhlt sich an wie Watte. Kein einziges Wort seines Eröffnungsstatements fällt ihm ein. Werner ist von starkem Lampenfieber geschĂĽttelt. Und das ist gar kein schöner Zustand. Aus dem Nebel seiner Redeangst kurz auftauchend, erinnert sich Werner jedoch wieder an das, was er mal im Stimmtraining gelernt hat betreffend den gnadenlosen WĂĽrgegriff des Lampenfiebers. Er atmet tief durch, sammelt sich und startet zögerlich, aber fest entschlossen, ein kurzes Warming-up fĂĽr Stimme und Körpersprache. Er schneidet Grimassen, stößt Zischlaute aus und macht laut „brrrrrrrrrrr ….”. Nach 30 Sekunden dieser Vorbereitung fĂĽhlt er sich bereit und betritt den Meetingraum.

Trotz Lampenfieber souverän im Auftritt

Werner geht mit Pudding-Beinen in die Mitte der Bühne. Dort „verwurzelt“ er sich und kommt dadurch noch ein bisschen mehr in seine Mitte. Er weiß, dass diese Haltung, mit vermeintlichen Wurzeln nach unten, sofort für eine vollere und klarere Stimme sorgen wird. Trotz Lampenfieber. Bevor er spricht, nimmt er jedoch noch intensiv Blickkontakt mit seinem Publikum auf. Das ist auch der beste Weg, um für die Stille zu sorgen, die seine Rede verdient. Erst, als Werner die totale Aufmerksamkeit seiner Zuhörer hat, beginnt er zu reden. Und es funktioniert auch dieses Mal wieder. Werner spricht seinen ersten Satz sehr souverän, trotz immer noch leicht zitternder Beine. Jedoch, und das ist die Hauptsache, dieses Zittern ist in seiner Stimme nicht hörbar! Die Aufwärmübungen gegen Lampenfieber haben gewirkt. Werner ist nun viel lockerer und die Leere in seinem Hirn lichtet sich langsam.

Für noch mehr Sicherheit nimmt er nun den „Surfstand“ ein. Beide Füße sind fest am Boden, die Knie nicht ganz durchgestreckt: Er stellt sich nun vor, auf einem Surfbrett oder einem schwankenden Boot zu stehen, die Knie etwas zu lösen und die entstehende Stabilität in die Stimme einfließen lassen. Gleichzeitig richtet er seinen Rücken auf und lässt das Gefühl zu, „erhaben“ zu wirken. Er lässt die Schultern los und die Arme fallen.

Floskeln vermeiden – Lampenfieber verringern

Wer auf eine langweilige Floskelabfolge – vor allem zu Beginn einer Präsentation – verzichtet und statt dessen mit einer unerwarteten, neugierig machenden Aussage beginnt, erhält erste positive Reaktionen seiner Zuhörerschaft. Diese manifestieren sich durch zustimmendes Nicken, interessiertes Heben der Köpfe, zustimmendes Raunen. Das gibt dem Redner sofort mehr Sicherheit und unterstützt damit die Qualität und Professionalität der noch folgenden Rede. Werner ist sich dessen bewusst und beginnt mit einer Frage, die vermeintlich mit der Thematik der Präsentation nichts zu tun hat. Seine Zuhörer kleben nun gebannt an seinen Lippen. Sie wollen wissen, was jetzt folgt. Werner fühlt sich an dieser Stelle sicherer denn je, er ist jetzt wirklich in seiner Präsentation angekommen und führt seine Zuhörer souverän durch die einzelnen Etappen.

Werner ist ein Paradebeispiel dafür, wie rasch Lampenfieber zu besiegen ist, wenn Vortragende einige simple Grundregeln beachten. Und dann macht dieses unnötige Fieber etwas ganz anderem Platz, nämlich der Freude am Sprechen.

Probieren Sie es aus!

Wenn Sie mit Ihrer nächsten Präsentation überzeugen wollen, wählen Sie noch heute Ihren nächsten Schritt zu rhetorischer Exzellenz:
Rhetorik Praxis – FĂĽhrungskräfte-Kompaktlehrgang (Salzburg) oder
Stimme & Rhetorik kompakt (Mallorca)
Wenn Sie mit Ihrer nächsten Präsentation überzeugen wollen, wählen Sie noch heute Ihren nächsten Schritt zu rhetorischer Exzellenz:

Ihr

Arno Fischbacher

Wenn Stress hörbar wird ….

4. Mai 2016

BLOG ILLU Nervositaet-286x300 in Wenn Stress hörbar wird .... Karin hat heute einen wichtigen Termin. Sie wird dem CEO ihres Unternehmens ein wichtiges Konzept vorstellen. Wochenlang hat sie daran gearbeitet. Nun sitzt sie am Tag der Präsentation im Auto und fährt zur Arbeit. Also eigentlich fährt sie nicht, sie steht. Im Stau. Und gerade heute hat ihre fĂĽnfjährige Tochter besonders getrödelt, wollte partout nicht aufstehen und hat die gesamte morgendliche Routine drastisch verzögert … Karin fuhr also sowieso schon sehr knapp ab und ist nun durch den Stau temporär immobilisiert. Nervös blickt sie immer wieder auf ihre Uhr. Endlich geht es weiter. Mit quietschenden Bremsen parkt sie ein. Sie hat noch genau zwei Minuten, um im Konferenzraum zu erscheinen. „Guten Morgen“, ruft sie einem Kollegen mit flatternder, hoher Stimme zu. Der sieht ihr erstaunt nach. So klingt sie doch normalerweise gar nicht, denkt er sich …

Kein gutes Omen. Karins Stress ist also schon hörbar. Durch ihren Galopp in Richtung Meetingraum hat sich dieser Zustand nicht wirklich gebessert. Sie ist eindeutig zu spät dran, der CEO, der COO und andere hochrangige Mitarbeiter warten bereits. Gestresst, nervös und sehr eindeutig auĂźer Atem, beginnt sie nach einer hastigen Entschuldigung ihre Präsentation. Inhaltlich ist sie perfekt vorbereitet und kann all das Vorbereitete auch abrufen. Leider bleibt ihre Stimme während der gesamten Redezeit hoch, dĂĽnn und unsicher. Karin macht kaum Sprechpausen an diesem Morgen, es wirkt, wie wenn sie an einem inneren Band noch vorne gerissen wĂĽrde, um den unpĂĽnktlichen Beginn auszumerzen. Ăśberzeugungskraft sieht anders aus. Der CEO verlässt dann auch mit einem vagen „ich werde mir das ĂĽberlegen“ den Meetingraum. Karin bleibt verwirrt und sehr unzufrieden mit sich zurĂĽck … Was hätte ich anders machen können, denkt sie immer wieder.

Nun, als erstes hätte sie sich entspannen können, ganz bewusst. Schon im Auto, im Stau. Sie wäre relaxter angekommen und hätte ihre eigene Verspannung nicht unbewusst auf die anderen Anwesenden übertragen. Als zweite Maßnahme hätte sie sich ganz bewusst auf ihre Stimme konzentrieren können. Denn unsere Stimme verrät unsere Gefühle, Ängste und Stimmungen viel stärker, als es uns bewusst ist. Stimme ist hörbare Körpersprache. Leider merken wir Spannungen in der eigenen Stimme selber nicht so leicht. Unser Publikum nimmt diese jedoch sehr sensitiv sofort wahr. Für solche Fälle wie die Situation von Karin empfehle ich, mit „sense focusing“ rechtzeitig diesen hörbaren Stress zu lösen. Das erlaubt es, sich in jeder Lebenslage dem Einfluss von außen zu entziehen, aus dem ewigen Reagieren auszusteigen, den unbewussten inneren „Autopiloten“ auszuschalten und selbst das Steuerruder zu übernehmen. „sense focusing“ beruht auf der biologischen Wechselbeziehung zwischen aktiver, bewusster Körperwahrnehmung („spüren“) und dem Loslassen von gespannten Muskeln. Wer dies anwenden zu weiß, ist in kurzer Zeit fähig, auch unter erschwerten Leistungsbedingungen jeden Stress unter Kontrolle zu bekommen.

Und so gehen Sie vor:
Halten Sie für einige Sekunden inne. Gute Gelegenheiten sind: Im Aufzug, wenn Sie auf etwas warten, etc. Stehen Sie aufrecht und belasten Sie beide Füße gleichmäßig (oder sitzen Sie, ohne sich anzulehnen, richten Sie sich auf und halten Sie mit beiden Füßen guten Bodenkontakt). Spüren Sie nun ganz bewusst, wie viel Gewicht links und rechts auf Ihren Füßen lastet (im Sitzen: auf Ihren Füßen und Ihrem Gesäß). Erleben Sie, wie nun wie von selbst die Schultern loslassen – und in Ihrem Gesicht ebenfalls irgendwo spürbar Muskeln lösen.

Somit hätte Karin unter Anwendung dieser Technik ein rasch funktionierendes Werkzeug zur Verfügung gehabt, um stimmwirksame Spannungen lösen und dadurch aktiv positiven Einfluss auf ihre Stimme nehmen zu können.

Stress wird es für alle von uns immer geben. Daran können wir nichts ändern. Ob wir ihn aber hörbar machen wollen, oder nicht, das ist ganz alleine unsere Entscheidung. Üben Sie „sense focusing“ wann immer Sie können, vor allem dann, wenn sie gerade keinen Stress haben, so gewöhnen Sie sich daran!

Achten Sie gut auf Ihre Stimme!
Ihr
Arno Fischbacher

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Surfer

4. Mai 2016

BLOG-ILLU Quer Redner-vor-Auditorium-300x155 in Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Surfer Wie fühlen Sie sich, wenn Sie vor Publikum sprechen müssen? Erklimmen Sie unerschrocken das Podium und legen Sie einfach los? Mit viel Sicherheit und Standfestigkeit? Oder gehören Sie wie die Mehrzahl der Menschen zu jenen Rednern, die mit eher schwächelnden Knien nach vorne kommen und sich nervös vor dem „gefährlichen Raubtier“ Publikum aufstellen? Ist in diesem Fall Ihr erster Impuls „Flucht – ich will wieder weg?“ Nachdem flüchten in solchen Momenten meist keine Option ist, sollten Sie sich vielleicht überlegen, wie Sie diese Situation für sich erträglicher machen.

Erträglicher wird eine live Redesituation sofort durch das Einnehmen eines festen Standes. Eines Untergrundes, der Sie gut trägt, ohne Sie „steif“ und wie eine Marionette erscheinen zu lassen. Wie erreichen Sie das? Stellen Sie sich dazu vor, Sie befänden sich auf einem breiten Surfbrett, das auf dem Wasser schaukelt. Und Sie bereiten sich jetzt auf die erste Welle vor, indem Sie in eine federnde Balance gehen. Spüren Sie, wie sich Ihre Schultern und Ellbogen lösen und Sie bereit sind, zu balancieren. Achten Sie darauf, wie sich Ihr Nacken aufrichtet. Sie aktivieren gerade Ihr Zwerchfell maximal. Das ist die Grundvoraussetzung für eine vollere, kräftigere, voluminösere und deutlichere Stimme. Aber, sprechen Sie jetzt noch nicht! Zuerst müssen Sie Kontakt mit Ihrem Publikum aufnehmen!

Dazu blicken Sie am besten schweigend direkt in den Saal. Das mag sich bei den ersten Versuchen eigenartig anfühlen. Die Sekunden werden Ihnen wie Minuten vorkommen, die Masse der Gesichter vor Ihren Augen verschwimmen. Vergessen Sie aber nie, welche Macht Sie jetzt gerade haben. Die „gefährliche Meute Publikum“ da unten muss warten, bis Sie bereit sind. Genießen Sie diesen Moment als der Regisseur Ihres eigenen Auftritts. Ihre Zuhörer lieben Spannung und werden es Ihnen sicher nicht übelnehmen! Wenn Sie die gesamte Aufmerksamkeit aller Anwesenden haben und auch der letzte zu flüstern aufgehört hat, dann erst beginnen Sie zu sprechen.

Eine kleine Hürde gibt es meist noch, denn nun fragen Sie sich vielleicht: „Was soll ich während des Vortrages bloß mit meinen Händen tun? – Das ist einfach: Gar nichts. Sobald Sie fest und ausbalanciert stehen und im Dialog mit Ihrem Publikum sind, bewegen sich Ihre Hände von selbst und tun genau das Richtige.

So steht einer auch körpersprachlich starken Rede nichts mehr im Wege, da Sie sich aus Ihrem festen Surf-Stand nun sicher fühlen sollten und sich ganz auf Ihre Inhalte konzentrieren können! Probieren Sie es!

Ihr
Arno Fischbacher

So wehren Sie Pollenattacken ab

29. April 2016

BLOG Pollen-294x300 in So wehren Sie Pollenattacken abRobert erwacht. Sofort spĂĽrt er ein vertrautes Kitzeln in der Nase und ein Kratzen in den schlaftrunkenen Augen. Er braucht gar nicht aus dem Fenster zu sehen, er weiĂź, es gibt strahlenden Sonnenschein. Er weiĂź, die Pollen sind auch bereits erwacht. Er weiĂź, dass sein heutiger Vortrag vor groĂźem Publikum fĂĽr ihn zur riesigen stimmlichen Herausforderung wird. Robert liebt die FrĂĽhlingszeit definitiv und ĂĽberhaupt nicht. Robert leidet unter Heuschnupfen. Seufzend steht er auf.

Was kann Robert tun, um seinen heutigen Auftritt so gut wie möglich über die Bühne zu bringen? Es gibt durchaus einige Präventivmaßnahmen, die Wirkung zeigen. Unsere Stimmexperten von stimme.at haben hier nützliche Tipps zum Umgang Pollen gesammelt.

Das alles garantiert jedoch leider auch nicht, an einem bestimmten Tag beschwerdefrei zu sein, also ohne tränende Augen, triefende Nase und eine nahezu unkenntliche, verquollene Stimme.

Als Stimmcoach habe ich für fast alle stimmlichen Herausforderungen eine Lösung. Bei Stimm-Beeinträchtigungen aufgrund von Pollen sind wir Stimmexperten aber oft machtlos. Wozu ich jedoch rate, ist besonders in diesen Fällen das besonders intensive mentale Vorbereiten auf ein öffentliches Sprechen.

Das beginnt schon mit dem Lampenfieber, das ja auch durch Pollenattacken nicht geringer ausfällt als sonst. Wie immer in solchen Fällen gilt es, sich zu erden und einen festen Stand einzunehmen. Atmen Sie dann tief und bewusst und nehmen Sie mit dem Publikum Blickkontakt auf. Erst dann sprechen Sie, sehr aufmerksam und mit vielen Pausen.

Der heuschnupfende Robert hat sich dies im Vorfeld zu Herzen genommen. Und als er an diesem Tag die Bühne betritt, geschieht das Wunder. Durch seine starke Konzentration auf die Inhalte und das Publikum macht der Heuschnupfen mirakulöse Pause. Wie wenn durch die reine Macht seines Willens die Pollen an einem unsichtbaren Schild abprallen. Er bleibt so während seiner Rede vollkommen nies- und schnieffrei, seine Stimme ist klar und wohlklingend.

Ich finde, es ist immer wieder schön zu sehen, wie sehr wir unseren Körper beherrschen können, wenn extreme Situationen es erfordern, und vor allem, dass wir stimmliche und körpersprachliche Instrumente zur Verfügung haben, die uns nicht im Stich lassen.

GenieĂźen Sie den FrĂĽhling und trotzen Sie den Pollen!

Ăśber neue Erfahrungswerte und Ihre eigenen Erkenntnisse und Schlussfolgerungen zu diesem Thema freue ich mich.

Ihr Arno Fischbacher

Umfrage: Ihr stimmliches Highlight? Ihr stimmliches Desaster?

11. April 2016

BLOG ILLU Ohren-zuhalten 1-300x153 in Umfrage: Ihr stimmliches Highlight? Ihr stimmliches Desaster?

Kennen auch Sie Momente, in denen Sie eine Stimme plötzlich ganz tief berührt? Oder eine andere Stimme ganz schlimm im Ohr kratzt?

Stimme hat Macht. Stimme wirkt. Sie offenbart, was wir in einem bestimmten Moment denken und fühlen. Je nachdem, welche Töne wir produzieren, wirken wir sehr gut oder weniger gut. Unsere Stimme sorgt unbewusst und machtvoll für Sympathie und auch Durchsetzungsvermögen. Sie beeinflusst jedes Ereignis, sei es im Kundenkontakt, bei Verhandlungen, Verkaufsgesprächen, bei Präsentationen und besonders stark am Telefon.

Schildern Sie mir Ihre speziellen Erlebnisse. Erinnern Sie sich, wann sie dem Phänomen Stimme das letzte Mal äußerst positiv oder extrem negativ begegnet sind? Welche Stimme hat Sie in welcher Situation verführt, bezaubert und überzeugt? Welcher Stimme wollten Sie immer weiter lauschen? Und im Umkehrschluss, wen hätten Sie stimmlich gerne abgestellt und zum Schweigen gebracht? Welches stimmliche Erschallen konnten Sie kaum ertragen, welche Tonlage fanden Sie einfach nur unangenehm? War das in einem Gespräch? Oder tönte diese Stimme aus dem Telefon? Oder hat Sie eine Stimme aus dem Werbefernsehen verzaubert oder genervt?

Ich eröffne diesen stimmlichen Reigen mit einem positiven Bespiel, als eine Stimme mich restlos ĂĽberzeugt hat. Ich habe die Sprecherin meines Hörbuchs „Geheimer VerfĂĽhrer Stimme“ z. B. dadurch entdeckt, dass mich ihre Stimme aufgeweckt hat, als ich beim Fernsehen in einem Hotelzimmer eingenickt war. Ich wachte auf, weil da plötzlich eine Stimme mit im Raum war, die wirklich zu mir gesprochen hat, die mich persönlich angesprochen hat. Es war Solveig Jeschke, die ich dann gleich auch engagiert habe, die Hörbuch-Texte zu sprechen. So können Stimmen uns erwecken, auf interessante Ideen bringen und sogar neue geschäftliche Kooperationen einleiten. Es bedarf oft nur eines Satzes, wir sind sofort berĂĽhrt und fĂĽhlen uns bei genau dieser Stimme zu Hause …

Umfrage: Schildern Sie mir Ihre persönlichen stimmlichen Abenteuer und Erkenntnisse in kurzen Worten. Aus all den eingetroffenen Einsendungen wähle ich monatlich aus: Das berĂĽhrendste positive wie schockierendste negative stimmliche Erleben, das Sie mir schildern. Diese beiden erwählten Einsender erhalten je ein handsigniertes Exemplar meines Buches “Voice Sells” und einen Seminar-Gutschein in der Höhe von stimmigen 50 Euro!

Ich bin schon sehr gespannt auf die Schilderungen Ihrer stimmlichen Highlights oder stimmlichen Desaster und freue mich auf Ihre Beiträge!

Schreiben Sie einfach in wenigen Worten Ihr besonderes Stimmen-Erlebnis: hier bitte eintragen!

Ihr
Arno Fischbacher

Darf unser Publikum wahrnehmen, wie wir uns wirklich fĂĽhlen?

6. April 2016

BLOG Griss-Settele 12347468-300x168 in Darf unser Publikum wahrnehmen, wie wir uns wirklich fühlen? In meinen Seminaren und Coachings kommt es oft zu einer Diskussion darüber, wie Echt- und Authentisch-Sein im öffentlichen Leben genau auszulegen ist. Meistens sind wir ja souverän unterwegs in unseren Themen und Botschaften, die wir gut kennen. Was aber passiert, wenn wir plötzlich einer Situation ausgesetzt sind, die uns hemmt, unsicher oder gar sprachlos macht? Ist es dann richtig, diese Emotionen klar zu zeigen oder ist es besser, diese so gut wie möglich zu überspielen?

Es kommt natĂĽrlich immer auf den speziellen Kontext an. In den letzten Tagen kam es z. B. nach der „Wahlfahrt“ der österreichischen Präsidentschaftskandidatin Dr. Irmgard Griss zu einigen negativen Kommentaren in der Presse. Sie habe sich eindeutig nicht wohlgefĂĽhlt, zu lange zwischendrin geschwiegen, hieĂź es da. Angekreidet wurde auch, dass Dr. Griss dem Moderator und Fahrer des Wagens, Hanno Settele, klar gesagt hatte, dass Sie sich nicht so ganz wohl fĂĽhlen wĂĽrde in dem Format. Es ist sicher auch ein eigenartiges GefĂĽhl, in einem Mercedes-Oldtimer zu sitzen, einen rot-weiĂź-roten Gurt umgeschnallt zu haben und Fragen des eher leichteren Genres zu beantworten. Ich kann sehr gut verstehen, dass die ehemalige – sehr faktenorientierte – Richterin des obersten Gerichtshofs damit nicht so ganz klarkam. Was ist also zu tun in einer solchen Situation, gute Miene zum bösen Spiel machen und sich so optimal wie möglich „durchzuwursteln“ oder klar zu sagen: „Das ist nichts fĂĽr mich?“

Ich rate meinen Coachees und Teilnehmern, in solchen Momenten rhetorische oder sonstige Instrumentarien zu nutzen, die ihre Stärken betonen. Im Falle von Frau Dr. Griess kommen mir da ihre äußerst hohen kognitiven Fähigkeiten in den Sinn. Es wäre also ein Ansatz gewesen, unangenehme Fragen rasch und so locker wie möglich zu beantworten, dann aber auf ein anderes Thema umzuleiten, in dem man sattelfest ist. Das erfordert ein wenig Übung zu Beginn, funktioniert aber hervorragend und ersetzt vor allem das Schweigen, das eben so unangenehm auffiel.

Dies gilt genau so für Führungskräfte, die sich ja auch manches Mal auf einem Terrain bewähren müssen, das nicht ihrer direkten Fachexpertise entspricht. Dann ist es immer günstig, geschickt eine neue Thematik vorzugeben, in der man mit Überzeugungskraft punkten kann. Schweigen, das durch Unsicherheit entsteht, strahlt jedenfalls keine persönliche Stärke aus. Und wer will als Präsidentschaftskandidat oder Führungskraft schon jemanden, der oder die unsicher wirkt?

Der Druck, der unendliche Druck – und wie Sie ihn vermeiden

30. März 2016

BLOG Schulterschluss-300x155 in Der Druck, der unendliche Druck – und wie Sie ihn vermeiden Angenommen, eine berufliche Sache liegt Ihnen sehr am Herzen. Sie wollen Ihren Vorgesetzten unbedingt davon ĂĽberzeugen. Sie haben sich auf den Termin intensiv vorbereitet. Ihre Argumentationskette steht und ist fest in ihrem Gehirn verankert, um jederzeit loslegen zu können. Endlich werden Sie zum Chef gerufen. Sie platzen schier vor Aufregung, Ihre groĂźartige Idee vortragen zu können. Sie sitzen noch gar nicht richtig, da purzeln die ersten Worte schon aus Ihnen heraus. Von einem unsichtbaren Druck getrieben, sprechen Sie, und sprechen, und sprechen … Ihr Chef gegenĂĽber verzieht keine Miene. Sie können das nicht einordnen und sprechen noch mehr. Ihre Gedanken rasen. Nun verhaspeln Sie sich bereits. Sie spĂĽren, da geht gerade etwas massiv schief. So war das nicht vorgesehen. Was ist passiert?

Sie sind voll und ganz in die Falle „Sprechdruck“ getappt! Machen Sie sich nichts draus, gerade in der ersten Phase von Überzeugungs- oder Verkaufsgesprächen erliegen selbst ausgemachte Profis dem Wahn, zu viel sprechen, zu viel erklären und zu viel argumentieren zu müssen. Sie sprechen dann ohne Pausen, Ihre Stimme wird unpersönlich, verlässt den beziehungsbildenden Eigenton und Sie wirken „pushy“, und „verkäuferisch“. Ihr Gesprächspartner reagiert sofort mit innerer Abwehr.

Wieso entsteht dieser Druck? In diesem speziellen Fall vor allem dadurch, dass Sie Ihrem Chef frontal gegenüber saßen. Diese Position „Körperfront gegenüber Körperfront“ wirkt immer wie eine unbewusste Aufforderung zum Sprechen.

Die Lösung heißt „Schulterschluss“!

Eine kleine Drehung zur Seite, und schon ist der Druck gewichen. Im Businessgespräch empfehle ich Ihnen, diese kleine Drehung in den Schulterschluss bewusst einzusetzen. Sie inszenieren dadurch das „Lösungsdreieck“, könnte man die Szene von oben betrachten, wäre ein Dreieck entstanden: Sie, Chef, Thema. Vielleicht haben Sie eine Unterlage, die Sie als Bezugspunkt nutzen können, andernfalls verankern Sie das Thema mit Ihrer sprechenden Hand einfach bewusst an einer bestimmten Stelle im Raum. Aus der räumlichen Psychologie wissen wir, dass das Gesprächsthema dem Blick folgt.

Sie können nun Ihren Gesprächspartner viel leichter einbeziehen. Ihre Stimme entspannt sich und wird etwas tiefer. Sie wirken einladend! Die Situation wird sich entspannen. Ihr Gegenüber wird Ihnen nun wirklich aktiv zuhören. Und der finalen Durchsetzung Ihrer großartigen Business-Idee steht nichts mehr im Wege.

Probieren Sie es aus!

Ihr Arno Fischbacher

Mit welcher Stimme machen Sie sich hörbar?

25. März 2016

BLOG-ILLU Kutscher-300x156 in Mit welcher Stimme machen Sie sich hörbar? Oder, noch direkter gefragt? Machen Sie sich ĂĽberhaupt hörbar? Oder gehören Sie etwa zu den Menschen, die in Meetings angesichts der Wortgewalt mancher Kollegen völlig verstummen? Sie haben sehr wohl eine Meinung, sehr gute Ideen zum diskutierten Projekt? Aber, bevor Sie noch dazu kommen, sich kurz zu räuspern und die notwendige Courage fĂĽr eine Wortmeldung aufbringen, haben drei Kollegen ihre eigenen Ideen bereits lang und ausfĂĽhrlich erläutert … Und der Chef geht schon zum nächsten Tagesordnungspunkt ĂĽber. Wieder eine Chance vertan. Sie sinken in Ihren Stuhl zurĂĽck und denken „dann halt nicht“.

Ist Ihnen bewusst, dass dieses „Dann halt nicht“ langfristig Ihre Karriere massiv behindern kann? Die Kollegen, die gehört werden, graben sich im Kopf Ihres Vorgesetzten als jene Mitarbeiter ein, die aktiv sind, die „da“ sind, die mitarbeiten und mitgestalten. Dass Sie hinter der Sicherheit Ihres Schreibtisches das effiziente Rad sind, das dieses Projekt am Leben erhält und voranbringt, ist Ihrem Vorgesetzten durch Ihr fortgesetztes Schweigen gar nicht bewusst. Wenn dies den Tatsachen Ihres beruflichen Alltags entspricht, dann ist es höchste Zeit, hier neue Verhaltensmuster zu übernehmen!

Wie gehen Sie vor? Mit diesem Tipp geht es sehr leicht! Sie stellen sich einfach vor, Sie seien der Kutscher auf dem Kutschbock Ihres Lebens. Beim nächsten Meeting wählen Sie den Moment, in dem Sie die Kutscherrolle einnehmen, sehr, sehr genau. Ist der Moment gekommen, wo Ihr Input fällig ist, schieben Sie Ihren Stuhl vor und lösen Ihren RĂĽcken von der Sessellehne!! Nein, Sie stehen nicht auf, Sie bleiben sitzen. Aber diese Bewegung erregt Aufmerksamkeit. Sie werden automatisch alle Augen auf sich gerichtet haben. Das mag zu Beginn ungewohnt und unangenehm sein, aber da mĂĽssen Sie durch! Bevor Sie zu sprechen beginnen, schalten Sie Ihren Autopiloten aus und wechseln in die Körperwahrnehmung – spĂĽren Sie sich muskulär. Richten Sie sich auf, nehmen Sie bewusst Kontakt mit dem Boden auf. Sie werden sofort erleben, dass nun – als Resultat – die Schultern loslassen. Ihre Ellbogen und Ihr Atem haben nun mehr Raum. Sprechen Sie jetzt! Sofort klingt Ihre Stimme kraftvoll, klarer, tiefer und motivierender. Und im Raum ist Ihnen nach diesen kraftvollen ersten Worten eine ganze Weile die Aufmerksamkeit sicher.

Probieren Sie es im nächsten Meeting aus! Sie werden den Unterschied lieben und sich auf weitere Fahrten auf dem Kutschbock zu freuen beginnen.

Ihr
Arno Fischbacher

Wenn Sie noch keine haben, dann brauchen Sie eine

20. März 2016

BLOG-ILLU CI-300x154 in Wenn Sie noch keine haben, dann brauchen Sie eine Sie besteht aus den Facetten Design, Wording, Communication, Culture und Behaviour. Sie ergibt im besten Fall ein harmonisches Gesamtbild. Sie reflektiert Ihren Mitarbeitern und der Ă–ffentlichkeit, wie Sie als Unternehmen sich sehen. Ihre Corporate Identity!

Wie kommen Sie zu einer stimmigen CI? Sie legen Logo, Schrifttypen, Tonalitäten und Bildsprachen fest. Mit einem Wort, Sie bestimmen, welcher (Unternehmens)Geist in Ihrem Hause weht. Unter welcher Unternehmenspersönlichkeit Sie bekannt sein wollen.

Das Schaffen einer klaren und eindeutigen Corporate Identity ist, wie ich finde, eine der wichtigsten Aufgaben im unternehmerischen Tun, denn die CI verhindert Beliebigkeit und erzeugt Wiedererkennbarkeit. Gibt Ihrer Marke einen einzigartigen Charakter. Sie schulen Ihre Mitarbeiter rund um diese Unternehmenspersönlichkeit, damit sie diese Werte verinnerlichen. Denn, erst, wenn alle diese Corporate Identity aus tiefster Überzeugung heraus leben, kann das gewünschte Image nach außen wachsen. Vertrauen entsteht durch ein klares Profil, durch Leistung, durch Versprechen, die sich zuverlässig erfüllen. Ich für meinen Teil, ich fühle mich wohl im Umgang mit Unternehmen, die diesen Stil pflegen. Aber, als Stimm-Coach dehne ich den Begriff der CI gerne noch um eine Facette weiter aus! Ich lade die Unternehmen, mit denen ich arbeite, dazu ein, ihre eigene, unverkennbar Corporate Voice zu kreieren. Wenn Sie noch keine solche haben, dann wird es höchste Zeit!

Damit meine ich nicht die Worte oder Gespräche oder Reden, die es bei Ihnen im Unternehmen gibt. Ich verstehe die Corporate Voice als übergeordnete Größe, als ein wichtiges und signifikantes Merkmal Ihrer Corporate Identity. Erfinden Sie Ihren Unternehmenssound, der sich tief bei Ihren Zielgruppen verankern wird. Denn, wir Menschen erfassen die Welt mit allen unseren Sinnen, und je mehr Sinne angesprochen werden, desto nachhaltiger bleibt der Eindruck. Je mehr Reize Sie setzen, desto eher gelingt es, sich im Bewusstsein und Gedächtnis Ihrer Kunden zu verankern.

Welche Sounds und Töne passend sind, entscheidet natürlich Ihr Unternehmensgegenstand. Porsche z. B. steht seit Jahren beim Marketing für das eindeutige Zuschlagen einer Autotür und das satte Brummen der Zylinder. Dieses Geräusch ist voll und tief und lässt die Liebhaber schnittiger Autos freudvoll erschauern. Vielleicht sind für Ihr Unternehmen allein schon die Stimme am Anrufbeantworter oder die Tonalität während der Meetings ergebnisentscheidend.

Haben Sie also schon einmal darüber nachgedacht, wie Sie der Corporate Identity Ihres Unternehmens eine hörbare „Sinnlichkeit“ verleihen können?

Viel Erfolg beim Brainstorming dazu wĂĽnscht

Ihr Arno Fischbacher