Stéphane Etrillard

29. März 2012

12-03 Stephane-Etrillard-150x150 in Stéphane Etrillard Etwa zehn Jahre ist es her, dass bei meinen damaligen Google-Recherchen zu authentischer Rhetorik unter den ersten zehn Treffern immer wieder ein französisch klingender Name aufschien: Stéphane Etrillard. Neugierig geworden, las ich erst eine Reihe bemerkenswerter Beiträge, fand dann den Autor, Coach und Trainer französischer Abstammung mit Firmensitz im malerischen Schloss Elbroich nahe Düsseldorf. Zwei Jahre später, 2004, lud ich Stéphane Etrillard als Gastredner auf die Bühne des 1. Int. Voice Symposium nach Salzburg ein. Ein reger kollegialer Austausch begann, der auch deutlich sichtbare Früchte trägt: Als Speaker bin ich Teil von Etrillards exklusiver Plattform www.vortragsredner.de – und der Herausgeber meines Junfermann-Buches Geheimer Verführer Stimme heißt – erraten: Stéphane Etrillard.

Autonomie und Souveränität – diese beiden Begriffe kommen mir als erstes in den Sinn, wenn ich an den Autor von „Spitzengespräche“ oder „Prinzip Souveränität“ denke. Und dabei spreche ich nicht nur von Etrillards Trainings- oder Buchthemen. Was er den Führungskräften und Managern in seinen Coachings und Seminaren mitgibt, verkörpert er selbst. Ich erlebe ihn als jemanden, der seinen ganz eigenen Weg am Markt geht und die Stärke aus sich heraus gestaltet. Für mich ist er ein wertvoller Gesprächspartner, der sachlich, kritisch, mit großer Markt- und Menschenkenntnis und dabei gleichzeitig empfindsam klare Denkanstöße gibt, die anregen und weiterbringen.

Als Coach setzt Etrillard seit heuer einen neuen Maßstab. Sein höchst exklusives Mastermind-Coaching richtet sich ausschließlich an Menschen mit ausgeprägtem Erfolgswillen, europaweit begrenzt auf 12 Klienten pro Jahr. Über eine Zeitspanne von zwölf Monaten stellt Stéphane Etrillard sein Erfolgswissen, seinen Erfahrungsschatz und seinen Ideenreichtum für Ihren persönlichen Durchbruch zur Verfügung. Nähere Infos dazu unter “Mastermind-Coaching”.

Die Hitliste der dümmsten Tipps (1)

21. März 2012

Hände vor der Brust, Finger zusammenhalten

12-03 Handhaltung-Merkel in Die Hitliste der dümmsten Tipps (1)Wohin mit den Händen beim Präsentieren? Das ist wohl eine der meistgehörten Fragen, wenn es um den wirkungsvollen Auftritt geht. Irgendwie sind die im Wege, sobald man vor Menschen steht und spricht. Hängen so ungelenk an Schultern und Ellbogen. Stören irgendwie. Wohin also damit?

Jetzt beginnt das Problem. Denn besonders schlaue Zeitgenossen haben irgendwann die Mär in die Welt gebracht, die Zone unterhalb der Gürtellinie sei “pfui”. Also nur nicht mit den Händen dort herumwedeln, das verbreite schlechten Eindruck, heisst es.

Wohin aber sonst damit? Wo ist der Zaubertrick, der meine Hände einfach verschwinden lässt, sobald ich aufstehe, um nach vor zu gehen? Einfach vor den Oberkörper halten, heißt es dann. Ellbogen anwinkeln, Hände offen vor Brust oder Bauch. Und wenn das auch so ein komisches Gefühl entstehen lässt, die Hände ineinanderlegen. Offen natürlich, und locker. Oder gleich die “Merkel-Haltung” nutzen, Fingerspitzen aufeinander gepresst, als wollten Sie den Allmächtigen anrufen.

Was kommt dabei heraus? Sicher kennen Sie das Ergebnis solcher gut gemeinten, jedoch leider grundfalschen Ratschläge. Die Wirkung ist fatal. Denn allzu bewusst eingesetzte Gesten werden immer als unecht wahrgenommen. Als nicht authentisch. Als eingelernt. Und ganz und gar nicht als souverän.

Standpunkt 150x150 in Die Hitliste der dümmsten Tipps (1)Darum meine dringende Empfehlung: Verzichten Sie auf diese falschen Hilfen. Ihre Gesten entfalten sich ganz von alleine, wenn die Voraussetzungen dafür stimmen. Wenn Sie Ihren Standpunkt im Raum gefunden haben – durchaus wörtlich verstanden. Zwei Füße am Boden, gut geerdet: Da stehe ich, ich habe etwas zu sagen. Erlauben Sie sich vor ihrem ersten Wort diese Sekunde der inneren Sammlung. So entsteht Aufmerksamkeit. Und Sie werden bemerken, dass Ihre Schultern loslassen, Ihre Arme einfach locker nach unten sinken. Wunderbar. Jetzt strahlen Sie Sicherheit aus. Es ist offensichtlich – Sie haben etwas zu sagen.

Und dann geschieht das Magische. Das erste Wort setzt die Gesten in Gang. Wenn Sie impulsiv jemand ansprechen, setzt das Gehirn immer als allererstes den Rumpf, die Arme und Hände in Bewegung, dann erst folgt daraus der Ton der Stimme. Beobachten Sie das einfach mal im Alltag.

Wohin also mit den Händen beim Präsentieren? Standpunkt suchen, eine Sekunde innehalten und sich sammeln, spüren, dass die Schultern loslassen, dann erst loslegen. Und Ihre Hände tun, was sie nicht lassen können – sie gestikulieren. Ungezwungen, authentisch, natürlich.

Business-Stimmtipp: Die ersten Worte am Telefon

15. März 2012

“Meldeformel” werden sie gern genannt, die ersten Worte am Telefon. Und so klingen sie meist auch: unpersönlich, formelhaft oder noch schlimmer, unverständlich.

Im heutigen Audio-Stimmtipp erläutere ich Ihnen, wie Sie die ersten Sekunden am Telefon besser gestalten. Wie Sie sich klar und beziehungsorientiert am Telefon melden und so Ihren Gesprächspartnern einen guten Einstieg in ein erfolgreiches Telefongespräch erleichtern.

Heiß auf Kaltakquise

14. März 2012

Buch-Taxis in Heiß auf Kaltakquise Was macht ein Buch für Sie besonders lesenswert und wertvoll? Ich spreche nun von Fachliteratur. Vielleicht stimmen Sie mir zu, wenn ich sage, es sollte besonders praxistauglich sein, echte anwendungsbezogene Tipps geben, mir mit meinen täglichen Situationen tatsächlich weiter helfen und dann am besten auch noch gut geschrieben sein. Nach meinem Empfinden ist Tim Taxis all das in seinem Buch “Heiß auf Kaltakquise” erstklassig gelungen.

Wenn Sie es aufschlagen, werden Sie direkt hinein gezogen, blättern zur nächsten und zur nächsten, weil es Sie neugierig werden, was da noch kommt. Besonders gut finde ich die zahlreichen Angebote, wie Sie Ihre Sätze formulieren können, wenn Sie am Telefon aktiv sind. Dadurch bekommt man richtig Lust, es auszuprobieren – und es wirkt!

Die Stimme, die unterschwellige zweite Botschaft Ihrer Unternehmensvideos

20. Februar 2012

Kennen Sie das? Neugierig haben Sie auf einer Website ein Video angeklickt, das Ihnen eine Gebrauchsanleitung oder die Erklärung eines Produktes verspricht. Die Aufnahme ist gut gemacht, die ersten Bilder versprechen kurzweilige zwei Minuten. Aber dann … – die Stimme! Sie hören deutlich, das ist “home-made”, jemand liest einen Text vom Blatt ab, die Stimme ist dünn, unpersönlich. …

Die Sprecherauswahl ist er der stärksten Hebel des akustischen Marketing. Kaum etwas zeigt die Auswirkungen der Stimme als Markenbotschafterin deutlicher als die Qualität des oder der Off-SprecherIn Ihrer Marketingvideos.

Wieso ich heute darüber spreche? Weil ich seit vielen Jahren als Studiosprecher Produkten und Marken meine Stimme leihe. Und als einer der ganz wenigen Trainern im deutschsprachigen Raum Studiosprechern zu noch mehr Wirkung On- und Off-Air verhelfe.

Vor wenigen Tagen habe ich den Link zu einem (meiner Meinung nach) ganz besonders gelungenen Produktvideo erhalten. Auftraggeber: Salzburg AG, Video: FreshFX Media, Sprecher: Arno Fischbacher.

Wie wichtig ist für Sie die Specherstimme in Unternehmensvideo? Ich freue mich auf Ihre Meinung!

Nützliche Landkarte für fremdbestimmtes Terrain

30. Dezember 2011

BUCH Seiwert-150x150 in Nützliche Landkarte für fremdbestimmtes TerrainSelbstbestimmt sein Leben zu gestalten – welch schöner und einfacher Wunsch! Doch wer vor lauter Wald die Bäume nicht mehr sieht, wird darin die Richtung nicht mehr wählen können, selbst mithilfe der besten Baum-Klassifikationssysteme … Lothar Seiwert entfernt sich in seinem aktuellen Buch erfrischend deutlich von seiner eigenen – viele Jahre lang gültigen – Maxime des Zeitmanagement. Seine Beweggründe sind recht persönlicher Natur, sie resultieren aus Jahrzehnten genauer Beobachtung und dem sensiblen Nachspüren der Auswirkungen auf die eigene Lebensgestaltung. Dass Seiwert das so lebendig einfliessen lässt in sein Buch, gehört für mich zu den besonderen Stärken dieses auch so liebevoll gestalteten und illustrierten Buches.
“Entscheidungen muß man schon selbst treffen. Wer das Entscheiden anderen überlässt, wird seinen persönlichen Sinn nicht finden.” … Wer Zeit als Lebenszeit versteht und den Mut hat, sich mit Lothar Seiwert auf eine sehr persönliche Reise durch den hindernisgespickten Parcour der Lebensrealität zu begeben, wird mit diesem Buch seine helle Freude haben.

Lothar Seiwert: Ausgetickt: Lieber selbstbestimmt als fremdgesteuert. Abschied vom Zeitmanagement, Ariston 2011, 320 Seiten

Meine Stimme für Licht ins Dunkel

21. Dezember 2011

Diese Geschichte um einen zerbrochenen Wasserkrug ist mein persönlicher Beitrag für die “Licht ins Dunkel”-Sendung des ORF am 24. Dezember 2012. Die Aufnahme entstand auf Initiative der Radio Vorarlberg-Redakteurin und stimme.at-Kollegin Brigitte Schmidle.

Ich wünsche Ihnen allen trotz all des hektischen Weihnachtstrubels angenehme und erholsame Feiertage! Ihr Arno Fischbacher.

“Stimme ist Verkaufserfolg!”

20. Dezember 2011

Handschlag-150x150 in Stimme ist Verkaufserfolg!Oft sind es schon die ersten Sekunden eines Verkaufsgesprächs, die über den erfolgreichen Ausgang entscheiden. Sie beeinflussen, ob der Kunde überhaupt sein Ohr öffnet oder gleich abwinkt, er habe jetzt keine Zeit mehr. Denn die Stimme ist ein Schlüsselreiz in der Kommunikation. Die Worte können noch so klug gewählt sein, über die Stimme wird klar, wie sie gemeint sind. Sie lässt Einstellungen und innere Haltungen hören. Daran ändert sich auch nichts, wenn angeblich todsichere Formulierungen eingeübt werden, die garantiert zum Verkaufsabschluss führen sollen. …

Lesen Sie hier den kompletten ersten Teil der neuen Serie in den Vertriebsnachrichten.

English Pronunciation Mistakes

19. Oktober 2011

Buch Berkley in English Pronunciation MistakesVoice Coach Susan Berkley ist eine angesehene amerikanische Expertin, bekannt geworden unter anderem mit ihrem Bestseller “Speak To Influence: How To Unlock The Hidden Power Of Your Voice”. Für alle, die Englisch sprechen, tut es vielleicht ganz gut zu sehen: Auch bei den Amis gibt es klassische Betonungsfehler, auf die Stimmexperten wie Susan Berkley aufmerksam machen. Hier die Liste mit den neun beliebtesten Aussprache-Schlampern Icon Smile in English Pronunciation Mistakes

1. Get the “L” in there
Do you say “awready” and “awright” instead of “aLready” and “aLLright”?

2. “T” and “D” are not interchangeable
Do you say “qualiDY” instead of “qualiTy”? Or “diTn’t” for “diDn’t”?

3. The murderous switcheroo
Substituting AXE for ASK. Think about it: “I will AXE him if he wants to come.” With an invitation like that, he will probably decline.

4. The “R” vs. “OUR” syndrome
“OUR” (as in “our house”) is pronounced the same as “hour”-not like the letter “r”.

5. Probable cause
Do you shorten “PROBABLY” to “PROBLY” or “PROLLY?” Listen to yourself carefully.

6. “I” and “E” confusion
Many Americans make “E” and “I” interchangeable when they speak. For instance, “Do you have a pIn or a pIncil I can write with?”

7. It’s about them
Do you say “thUm” instead of “thEm”? You’re not alone, but try to avoid it.

8. “FUR” free!
Do you substitute “FUR” for “FOR”? When calling someone to the phone, do you say “It’s FUR you?” Keep the FUR on the animals, where it belongs!

9. Getting the jist of it
The word is “jUst” not “jIst.” Try to remember “justice”.

Quelle: Susan Berkley Newsletter vom 06.10.2011

Lächeln in der Stimme? So schützen Sie sich davor, bei falscher Freundlichkeit ertappt zu werden.

18. Oktober 2011

Sind Sie in Ihrem Beruf auch täglich mit vielen Menschen konfrontiert? Dann kennen Sie vielleicht auch diese speziellen Momente, in denen Sie denken „Ach, ich setze einfach mal mein freundliches Gesicht auf!“. Dann geben Sie sich kontaktfreudig, obwohl Sie in Wahrheit viel lieber einen Moment der Ruhe hätten. Und schon ist es wieder soweit: der nächste Kunde oder Mitarbeiter spricht Sie an. Sie ergeben sich in Ihr Schicksal, ziehen die Mundwinkel nach oben und geben Ihrer Stimme diesen speziellen fröhlichen Klang. Jetzt scheint es, als wären Sie der freundlichste Mensch auf Erden, der nur darauf gewartet hat, angesprochen zu werden. Tatsächlich?

Laecheln JMG-150x133 in Lächeln in der Stimme? So schützen Sie sich davor, bei falscher Freundlichkeit ertappt zu werden. Ich rate Ihnen zur Vorsicht: Ihre Stimme verrät Sie. Auch wenn Sie es scheinbar noch so gekonnt überspielen, Ihre Stimme macht hörbar, wie es gerade um Ihr Innerstes steht. Und schon schleicht sich unbewusst ein erster Misston in die Unterhaltung und stört letztlich das Ergebnis.

Doch kann es gelingen, im stressigen Berufsalltag immer wieder jedem Menschen gegenüber wahrhaft offen und freundlich zu sein? Lesen Sie vier Praxistipps, wie Sie mühelos immer wieder wahrhaften, authentischen Kontakt aufbauen – ohne sich innerlich zu verbiegen.

1. Erlernen Sie situationsbezogene Selbstempathie:
Trainieren Sie als ersten Schritt aktiv, Ihre Gefühle frühzeitig wahrzunehmen.
• Fragen Sie sich zwischendurch, ohne speziellen äußeren Anlass: Wie fühle ich mich gerade? Was empfinde ich?
• Erweitern Sie systematisch den Wortschatz für Ihre Gefühle.
• Erleben Sie im Alltag nur die besonders starken Gefühle bewusst, zum Beispiel wütend, zornig, traurig, unsicher, nervös oder erheitert, freudig etc.?
• Oder sind da immer wieder auch: Unruhe, Missmut, Getriebensein, Unzufriedenheit und ähnliches?

2. Sensibilisieren Sie sich für den Gefühlsausdruck der Stimme
Beginnen Sie damit, auf die Stimmen anderer zu achten, bevor Sie sich Ihrer eigenen Stimme zuwenden. Das fällt leichter und kann ein unterhaltsames Übungsfeld sein.
• Wie klingt diese Stimme gerade?
• Welche Gefühle und Befindlichkeiten hören Sie heraus?
• Erleben Sie Gesprächsinhalt und Tonalität im Einklang?

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pixelio.de/A. Reinkober

Achtung: Üben Sie nur in belangslosen Gesprächen. Denn das Gehirn fokussiert im Alltag beim Zuhören sofort auf den Sprachinhalt, den Sinn. Sobald Sie bewusst für einige Sekunden lauschen, wie die Stimme klingt und welche Stimmungen sie Ihnen verrät, verlieren Sie leicht den inhaltlichen Faden.

Nach diesen Vorübungen widmen Sie sich nun dem eigenen Ausdruck. Sie wissen vielleicht bereits aus eigener Erfahrung, dass die Stimme immer nur das authentisch ausdrücken kann, was im Menschen da ist. Das künstliche Lächeln am Telefon wird deshalb so rasch als das erkannt, was es ist: ein Manipulationsversuch.

3. Die Technik des „Inneren Lächelns“
Diese Anleihe an einer alten taoistischen Technik kann Ihnen im Geschäftsleben sehr gute Dienste erweisen. Als besonders nützlich erweist sich diese fernöstliche Mentaltechnik:
• als kurzer Moment der Einstimmung, bevor Sie einen Raum betreten und die Anwesenden begrüßen
• kurz bevor Sie das Telefon abheben
• vor Ihrer Wortmeldung bei einem Meeting

Folgende kleine Übungsschritte versetzen Sie in kürzester Zeit in die Lage, Ihre Stimmung und Ihren Gemütszustand bewusst aufzuhellen – was immer auch um Sie herum gerade geschieht. Sie werden so unabhängig von der guten Laune anderer.

 in Lächeln in der Stimme? So schützen Sie sich davor, bei falscher Freundlichkeit ertappt zu werden.

pixelio.de/Bernd Wachtmeister

Achten Sie darauf, dass Sie ungestört sind und lassen Sie Ihre Arbeit für ein paar Sekunden ruhen. Spüren Sie bewusst nach, wie Sie gerade sitzen oder stehen und richten Sie Ihren Blick nach innen.
• Spüren Sie in sich hinein und lassen Sie in Ihrer Mitte (für die meisten Menschen ist das der Bauch oder die Magengegend) ein angenehmes, rundes, warmes, volles, zufriedenes Gefühl entstehen. Vielleicht bemerken Sie als Reaktion darauf, wie sich Ihr Atem verändert oder sich Ihre Wirbelsäule aufrichtet.
• Verwandeln Sie dieses gute Gefühl bewusst in ein immer breiter werdendes inneres Lächeln.
• Lassen Sie dieses innere Lächeln langsam nach oben aufsteigen.

Vielleicht registrieren Sie, dass dieses gute Gefühl Sie nun ganz einnimmt und erfüllt. Überprüfen Sie:
• In welcher Weise hat sich Ihr Gesichtsausdruck verändert?
• Wie nehmen Sie nach dieser Übung die Welt um Sie herum wahr?
• Wie klingt Ihre Stimme, wenn Sie nun sprechen?

4. Das Gedankenquiz
Gehören Sie zufällig auch zu jenen Menschen, die im Restaurant oder Café gern still andere Menschen beobachten? Dann ist die folgende Übung wie maßgeschneidert für Sie, denn sie baut auf eine der grundlegenden und oft geschmähten menschlichen Eigenschaft: der Neugier. Das „Gedankenquiz“ lässt Sie – speziell, wenn Sie täglich mit vielen Kunden konfrontiert sind – immer wieder aufs Neue freundlich und interessiert wirken und schafft in Sekundenbruchteilen entspannten Kontakt.

Angenommen, die Tür öffnet sich und ein neuer Kunde kommt auf Sie zu. Genießen Sie den ersten Eindruck, den Sie wahrnehmen und beginnen Sie nun Ihr kleines „Gedankenquiz“. Fragen Sie sich selbst eine der folgenden Fragen und erwarten Sie neugierig im Verlauf des Gesprächs subtile Hinweise auf eine Antwort:
• Woher kommt Ihr Gesprächspartner gerade?
• Waren die Momente vor dem Eintreten für Ihren neuen Gesprächspartner angenehm oder unangenehm?
• Was denkt diese Frau, dieser Mann gerade in diesem Moment?
• Wann ist er oder sie wohl heute aufgestanden?
• Welche Farbe hat vermutlich sein oder ihr Auto?
• usw.

Achten Sie dabei ab und zu darauf, was sich an Ihrer inneren Haltung Ihrem neuen Gesprächspartner gegenüber verändert. Was ändert das Gedankenquiz an Ihrer Stimmung? Was zeigt Ihr Gesichtsausdruck?

Die Stimme ist der sensibelste Indikator für innere Regungen. Das Klangspektrum Ihrer Stimme signalisiert machtvoll, aber unbewusst, welche Einstellung Sie zu Ihrem Gegenüber haben:
• Klingen Sie geschäftig, aber unverbindlich? Dann legen Sie eine nicht besonders motivierende Rolle für Ihren Gesprächspartner fest, reduzieren ihn auf seine Funktion als Umsatzbringer, als Kästchen im Organigramm oder gar als Verursacher von neuem Arbeitsaufwand.
• Klingen Sie offen, neugierig, persönlich? Lässt Ihre Stimme jene warmen, vollen Töne hören, die im Fachjargon als „Eigenton Ihrer Stimme“ bezeichnet werden?
Ich gratuliere. Dann steht einem persönlichen, gehaltvollen Gespräch nichts mehr im Weg.