Wenn Stress hörbar wird ….

4. Mai 2016

BLOG ILLU Nervositaet-286x300 in Wenn Stress hörbar wird .... Karin hat heute einen wichtigen Termin. Sie wird dem CEO ihres Unternehmens ein wichtiges Konzept vorstellen. Wochenlang hat sie daran gearbeitet. Nun sitzt sie am Tag der PrĂ€sentation im Auto und fĂ€hrt zur Arbeit. Also eigentlich fĂ€hrt sie nicht, sie steht. Im Stau. Und gerade heute hat ihre fĂŒnfjĂ€hrige Tochter besonders getrödelt, wollte partout nicht aufstehen und hat die gesamte morgendliche Routine drastisch verzögert … Karin fuhr also sowieso schon sehr knapp ab und ist nun durch den Stau temporĂ€r immobilisiert. Nervös blickt sie immer wieder auf ihre Uhr. Endlich geht es weiter. Mit quietschenden Bremsen parkt sie ein. Sie hat noch genau zwei Minuten, um im Konferenzraum zu erscheinen. „Guten Morgen“, ruft sie einem Kollegen mit flatternder, hoher Stimme zu. Der sieht ihr erstaunt nach. So klingt sie doch normalerweise gar nicht, denkt er sich …

Kein gutes Omen. Karins Stress ist also schon hörbar. Durch ihren Galopp in Richtung Meetingraum hat sich dieser Zustand nicht wirklich gebessert. Sie ist eindeutig zu spĂ€t dran, der CEO, der COO und andere hochrangige Mitarbeiter warten bereits. Gestresst, nervös und sehr eindeutig außer Atem, beginnt sie nach einer hastigen Entschuldigung ihre PrĂ€sentation. Inhaltlich ist sie perfekt vorbereitet und kann all das Vorbereitete auch abrufen. Leider bleibt ihre Stimme wĂ€hrend der gesamten Redezeit hoch, dĂŒnn und unsicher. Karin macht kaum Sprechpausen an diesem Morgen, es wirkt, wie wenn sie an einem inneren Band noch vorne gerissen wĂŒrde, um den unpĂŒnktlichen Beginn auszumerzen. Überzeugungskraft sieht anders aus. Der CEO verlĂ€sst dann auch mit einem vagen „ich werde mir das ĂŒberlegen“ den Meetingraum. Karin bleibt verwirrt und sehr unzufrieden mit sich zurĂŒck … Was hĂ€tte ich anders machen können, denkt sie immer wieder.

Nun, als erstes hĂ€tte sie sich entspannen können, ganz bewusst. Schon im Auto, im Stau. Sie wĂ€re relaxter angekommen und hĂ€tte ihre eigene Verspannung nicht unbewusst auf die anderen Anwesenden ĂŒbertragen. Als zweite Maßnahme hĂ€tte sie sich ganz bewusst auf ihre Stimme konzentrieren können. Denn unsere Stimme verrĂ€t unsere GefĂŒhle, Ängste und Stimmungen viel stĂ€rker, als es uns bewusst ist. Stimme ist hörbare Körpersprache. Leider merken wir Spannungen in der eigenen Stimme selber nicht so leicht. Unser Publikum nimmt diese jedoch sehr sensitiv sofort wahr. FĂŒr solche FĂ€lle wie die Situation von Karin empfehle ich, mit „sense focusing“ rechtzeitig diesen hörbaren Stress zu lösen. Das erlaubt es, sich in jeder Lebenslage dem Einfluss von außen zu entziehen, aus dem ewigen Reagieren auszusteigen, den unbewussten inneren „Autopiloten“ auszuschalten und selbst das Steuerruder zu ĂŒbernehmen. „sense focusing“ beruht auf der biologischen Wechselbeziehung zwischen aktiver, bewusster Körperwahrnehmung („spĂŒren“) und dem Loslassen von gespannten Muskeln. Wer dies anwenden zu weiß, ist in kurzer Zeit fĂ€hig, auch unter erschwerten Leistungsbedingungen jeden Stress unter Kontrolle zu bekommen.

Und so gehen Sie vor:
Halten Sie fĂŒr einige Sekunden inne. Gute Gelegenheiten sind: Im Aufzug, wenn Sie auf etwas warten, etc. Stehen Sie aufrecht und belasten Sie beide FĂŒĂŸe gleichmĂ€ĂŸig (oder sitzen Sie, ohne sich anzulehnen, richten Sie sich auf und halten Sie mit beiden FĂŒĂŸen guten Bodenkontakt). SpĂŒren Sie nun ganz bewusst, wie viel Gewicht links und rechts auf Ihren FĂŒĂŸen lastet (im Sitzen: auf Ihren FĂŒĂŸen und Ihrem GesĂ€ĂŸ). Erleben Sie, wie nun wie von selbst die Schultern loslassen – und in Ihrem Gesicht ebenfalls irgendwo spĂŒrbar Muskeln lösen.

Somit hĂ€tte Karin unter Anwendung dieser Technik ein rasch funktionierendes Werkzeug zur VerfĂŒgung gehabt, um stimmwirksame Spannungen lösen und dadurch aktiv positiven Einfluss auf ihre Stimme nehmen zu können.

Stress wird es fĂŒr alle von uns immer geben. Daran können wir nichts Ă€ndern. Ob wir ihn aber hörbar machen wollen, oder nicht, das ist ganz alleine unsere Entscheidung. Üben Sie „sense focusing“ wann immer Sie können, vor allem dann, wenn sie gerade keinen Stress haben, so gewöhnen Sie sich daran!

Achten Sie gut auf Ihre Stimme!
Ihr
Arno Fischbacher

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Surfer

4. Mai 2016

BLOG-ILLU Quer Redner-vor-Auditorium-300x155 in Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Surfer Wie fĂŒhlen Sie sich, wenn Sie vor Publikum sprechen mĂŒssen? Erklimmen Sie unerschrocken das Podium und legen Sie einfach los? Mit viel Sicherheit und Standfestigkeit? Oder gehören Sie wie die Mehrzahl der Menschen zu jenen Rednern, die mit eher schwĂ€chelnden Knien nach vorne kommen und sich nervös vor dem „gefĂ€hrlichen Raubtier“ Publikum aufstellen? Ist in diesem Fall Ihr erster Impuls „Flucht – ich will wieder weg?“ Nachdem flĂŒchten in solchen Momenten meist keine Option ist, sollten Sie sich vielleicht ĂŒberlegen, wie Sie diese Situation fĂŒr sich ertrĂ€glicher machen.

ErtrĂ€glicher wird eine live Redesituation sofort durch das Einnehmen eines festen Standes. Eines Untergrundes, der Sie gut trĂ€gt, ohne Sie „steif“ und wie eine Marionette erscheinen zu lassen. Wie erreichen Sie das? Stellen Sie sich dazu vor, Sie befĂ€nden sich auf einem breiten Surfbrett, das auf dem Wasser schaukelt. Und Sie bereiten sich jetzt auf die erste Welle vor, indem Sie in eine federnde Balance gehen. SpĂŒren Sie, wie sich Ihre Schultern und Ellbogen lösen und Sie bereit sind, zu balancieren. Achten Sie darauf, wie sich Ihr Nacken aufrichtet. Sie aktivieren gerade Ihr Zwerchfell maximal. Das ist die Grundvoraussetzung fĂŒr eine vollere, krĂ€ftigere, voluminösere und deutlichere Stimme. Aber, sprechen Sie jetzt noch nicht! Zuerst mĂŒssen Sie Kontakt mit Ihrem Publikum aufnehmen!

Dazu blicken Sie am besten schweigend direkt in den Saal. Das mag sich bei den ersten Versuchen eigenartig anfĂŒhlen. Die Sekunden werden Ihnen wie Minuten vorkommen, die Masse der Gesichter vor Ihren Augen verschwimmen. Vergessen Sie aber nie, welche Macht Sie jetzt gerade haben. Die „gefĂ€hrliche Meute Publikum“ da unten muss warten, bis Sie bereit sind. Genießen Sie diesen Moment als der Regisseur Ihres eigenen Auftritts. Ihre Zuhörer lieben Spannung und werden es Ihnen sicher nicht ĂŒbelnehmen! Wenn Sie die gesamte Aufmerksamkeit aller Anwesenden haben und auch der letzte zu flĂŒstern aufgehört hat, dann erst beginnen Sie zu sprechen.

Eine kleine HĂŒrde gibt es meist noch, denn nun fragen Sie sich vielleicht: „Was soll ich wĂ€hrend des Vortrages bloß mit meinen HĂ€nden tun? – Das ist einfach: Gar nichts. Sobald Sie fest und ausbalanciert stehen und im Dialog mit Ihrem Publikum sind, bewegen sich Ihre HĂ€nde von selbst und tun genau das Richtige.

So steht einer auch körpersprachlich starken Rede nichts mehr im Wege, da Sie sich aus Ihrem festen Surf-Stand nun sicher fĂŒhlen sollten und sich ganz auf Ihre Inhalte konzentrieren können! Probieren Sie es!

Ihr
Arno Fischbacher

So wehren Sie Pollenattacken ab

29. April 2016

BLOG Pollen-294x300 in So wehren Sie Pollenattacken abRobert erwacht. Sofort spĂŒrt er ein vertrautes Kitzeln in der Nase und ein Kratzen in den schlaftrunkenen Augen. Er braucht gar nicht aus dem Fenster zu sehen, er weiß, es gibt strahlenden Sonnenschein. Er weiß, die Pollen sind auch bereits erwacht. Er weiß, dass sein heutiger Vortrag vor großem Publikum fĂŒr ihn zur riesigen stimmlichen Herausforderung wird. Robert liebt die FrĂŒhlingszeit definitiv und ĂŒberhaupt nicht. Robert leidet unter Heuschnupfen. Seufzend steht er auf.

Was kann Robert tun, um seinen heutigen Auftritt so gut wie möglich ĂŒber die BĂŒhne zu bringen? Es gibt durchaus einige PrĂ€ventivmaßnahmen, die Wirkung zeigen. Unsere Stimmexperten von stimme.at haben hier nĂŒtzliche Tipps zum Umgang Pollen gesammelt.

Das alles garantiert jedoch leider auch nicht, an einem bestimmten Tag beschwerdefrei zu sein, also ohne trÀnende Augen, triefende Nase und eine nahezu unkenntliche, verquollene Stimme.

Als Stimmcoach habe ich fĂŒr fast alle stimmlichen Herausforderungen eine Lösung. Bei Stimm-BeeintrĂ€chtigungen aufgrund von Pollen sind wir Stimmexperten aber oft machtlos. Wozu ich jedoch rate, ist besonders in diesen FĂ€llen das besonders intensive mentale Vorbereiten auf ein öffentliches Sprechen.

Das beginnt schon mit dem Lampenfieber, das ja auch durch Pollenattacken nicht geringer ausfÀllt als sonst. Wie immer in solchen FÀllen gilt es, sich zu erden und einen festen Stand einzunehmen. Atmen Sie dann tief und bewusst und nehmen Sie mit dem Publikum Blickkontakt auf. Erst dann sprechen Sie, sehr aufmerksam und mit vielen Pausen.

Der heuschnupfende Robert hat sich dies im Vorfeld zu Herzen genommen. Und als er an diesem Tag die BĂŒhne betritt, geschieht das Wunder. Durch seine starke Konzentration auf die Inhalte und das Publikum macht der Heuschnupfen mirakulöse Pause. Wie wenn durch die reine Macht seines Willens die Pollen an einem unsichtbaren Schild abprallen. Er bleibt so wĂ€hrend seiner Rede vollkommen nies- und schnieffrei, seine Stimme ist klar und wohlklingend.

Ich finde, es ist immer wieder schön zu sehen, wie sehr wir unseren Körper beherrschen können, wenn extreme Situationen es erfordern, und vor allem, dass wir stimmliche und körpersprachliche Instrumente zur VerfĂŒgung haben, die uns nicht im Stich lassen.

Genießen Sie den FrĂŒhling und trotzen Sie den Pollen!

Über neue Erfahrungswerte und Ihre eigenen Erkenntnisse und Schlussfolgerungen zu diesem Thema freue ich mich.

Ihr Arno Fischbacher

Umfrage: Ihr stimmliches Highlight? Ihr stimmliches Desaster?

11. April 2016

BLOG ILLU Ohren-zuhalten 1-300x153 in Umfrage: Ihr stimmliches Highlight? Ihr stimmliches Desaster?

Kennen auch Sie Momente, in denen Sie eine Stimme plötzlich ganz tief berĂŒhrt? Oder eine andere Stimme ganz schlimm im Ohr kratzt?

Stimme hat Macht. Stimme wirkt. Sie offenbart, was wir in einem bestimmten Moment denken und fĂŒhlen. Je nachdem, welche Töne wir produzieren, wirken wir sehr gut oder weniger gut. Unsere Stimme sorgt unbewusst und machtvoll fĂŒr Sympathie und auch Durchsetzungsvermögen. Sie beeinflusst jedes Ereignis, sei es im Kundenkontakt, bei Verhandlungen, VerkaufsgesprĂ€chen, bei PrĂ€sentationen und besonders stark am Telefon.

Schildern Sie mir Ihre speziellen Erlebnisse. Erinnern Sie sich, wann sie dem PhĂ€nomen Stimme das letzte Mal Ă€ußerst positiv oder extrem negativ begegnet sind? Welche Stimme hat Sie in welcher Situation verfĂŒhrt, bezaubert und ĂŒberzeugt? Welcher Stimme wollten Sie immer weiter lauschen? Und im Umkehrschluss, wen hĂ€tten Sie stimmlich gerne abgestellt und zum Schweigen gebracht? Welches stimmliche Erschallen konnten Sie kaum ertragen, welche Tonlage fanden Sie einfach nur unangenehm? War das in einem GesprĂ€ch? Oder tönte diese Stimme aus dem Telefon? Oder hat Sie eine Stimme aus dem Werbefernsehen verzaubert oder genervt?

Ich eröffne diesen stimmlichen Reigen mit einem positiven Bespiel, als eine Stimme mich restlos ĂŒberzeugt hat. Ich habe die Sprecherin meines Hörbuchs „Geheimer VerfĂŒhrer Stimme“ z. B. dadurch entdeckt, dass mich ihre Stimme aufgeweckt hat, als ich beim Fernsehen in einem Hotelzimmer eingenickt war. Ich wachte auf, weil da plötzlich eine Stimme mit im Raum war, die wirklich zu mir gesprochen hat, die mich persönlich angesprochen hat. Es war Solveig Jeschke, die ich dann gleich auch engagiert habe, die Hörbuch-Texte zu sprechen. So können Stimmen uns erwecken, auf interessante Ideen bringen und sogar neue geschĂ€ftliche Kooperationen einleiten. Es bedarf oft nur eines Satzes, wir sind sofort berĂŒhrt und fĂŒhlen uns bei genau dieser Stimme zu Hause …

Umfrage: Schildern Sie mir Ihre persönlichen stimmlichen Abenteuer und Erkenntnisse in kurzen Worten. Aus all den eingetroffenen Einsendungen wĂ€hle ich monatlich aus: Das berĂŒhrendste positive wie schockierendste negative stimmliche Erleben, das Sie mir schildern. Diese beiden erwĂ€hlten Einsender erhalten je ein handsigniertes Exemplar meines Buches “Voice Sells” und einen Seminar-Gutschein in der Höhe von stimmigen 50 Euro!

Ich bin schon sehr gespannt auf die Schilderungen Ihrer stimmlichen Highlights oder stimmlichen Desaster und freue mich auf Ihre BeitrÀge!

Schreiben Sie einfach in wenigen Worten Ihr besonderes Stimmen-Erlebnis: hier bitte eintragen!

Ihr
Arno Fischbacher

Darf unser Publikum wahrnehmen, wie wir uns wirklich fĂŒhlen?

6. April 2016

BLOG Griss-Settele 12347468-300x168 in Darf unser Publikum wahrnehmen, wie wir uns wirklich fĂŒhlen? In meinen Seminaren und Coachings kommt es oft zu einer Diskussion darĂŒber, wie Echt- und Authentisch-Sein im öffentlichen Leben genau auszulegen ist. Meistens sind wir ja souverĂ€n unterwegs in unseren Themen und Botschaften, die wir gut kennen. Was aber passiert, wenn wir plötzlich einer Situation ausgesetzt sind, die uns hemmt, unsicher oder gar sprachlos macht? Ist es dann richtig, diese Emotionen klar zu zeigen oder ist es besser, diese so gut wie möglich zu ĂŒberspielen?

Es kommt natĂŒrlich immer auf den speziellen Kontext an. In den letzten Tagen kam es z. B. nach der „Wahlfahrt“ der österreichischen PrĂ€sidentschaftskandidatin Dr. Irmgard Griss zu einigen negativen Kommentaren in der Presse. Sie habe sich eindeutig nicht wohlgefĂŒhlt, zu lange zwischendrin geschwiegen, hieß es da. Angekreidet wurde auch, dass Dr. Griss dem Moderator und Fahrer des Wagens, Hanno Settele, klar gesagt hatte, dass Sie sich nicht so ganz wohl fĂŒhlen wĂŒrde in dem Format. Es ist sicher auch ein eigenartiges GefĂŒhl, in einem Mercedes-Oldtimer zu sitzen, einen rot-weiß-roten Gurt umgeschnallt zu haben und Fragen des eher leichteren Genres zu beantworten. Ich kann sehr gut verstehen, dass die ehemalige – sehr faktenorientierte – Richterin des obersten Gerichtshofs damit nicht so ganz klarkam. Was ist also zu tun in einer solchen Situation, gute Miene zum bösen Spiel machen und sich so optimal wie möglich „durchzuwursteln“ oder klar zu sagen: „Das ist nichts fĂŒr mich?“

Ich rate meinen Coachees und Teilnehmern, in solchen Momenten rhetorische oder sonstige Instrumentarien zu nutzen, die ihre StĂ€rken betonen. Im Falle von Frau Dr. Griess kommen mir da ihre Ă€ußerst hohen kognitiven FĂ€higkeiten in den Sinn. Es wĂ€re also ein Ansatz gewesen, unangenehme Fragen rasch und so locker wie möglich zu beantworten, dann aber auf ein anderes Thema umzuleiten, in dem man sattelfest ist. Das erfordert ein wenig Übung zu Beginn, funktioniert aber hervorragend und ersetzt vor allem das Schweigen, das eben so unangenehm auffiel.

Dies gilt genau so fĂŒr FĂŒhrungskrĂ€fte, die sich ja auch manches Mal auf einem Terrain bewĂ€hren mĂŒssen, das nicht ihrer direkten Fachexpertise entspricht. Dann ist es immer gĂŒnstig, geschickt eine neue Thematik vorzugeben, in der man mit Überzeugungskraft punkten kann. Schweigen, das durch Unsicherheit entsteht, strahlt jedenfalls keine persönliche StĂ€rke aus. Und wer will als PrĂ€sidentschaftskandidat oder FĂŒhrungskraft schon jemanden, der oder die unsicher wirkt?

Der Druck, der unendliche Druck – und wie Sie ihn vermeiden

30. März 2016

BLOG Schulterschluss-300x155 in Der Druck, der unendliche Druck – und wie Sie ihn vermeiden Angenommen, eine berufliche Sache liegt Ihnen sehr am Herzen. Sie wollen Ihren Vorgesetzten unbedingt davon ĂŒberzeugen. Sie haben sich auf den Termin intensiv vorbereitet. Ihre Argumentationskette steht und ist fest in ihrem Gehirn verankert, um jederzeit loslegen zu können. Endlich werden Sie zum Chef gerufen. Sie platzen schier vor Aufregung, Ihre großartige Idee vortragen zu können. Sie sitzen noch gar nicht richtig, da purzeln die ersten Worte schon aus Ihnen heraus. Von einem unsichtbaren Druck getrieben, sprechen Sie, und sprechen, und sprechen … Ihr Chef gegenĂŒber verzieht keine Miene. Sie können das nicht einordnen und sprechen noch mehr. Ihre Gedanken rasen. Nun verhaspeln Sie sich bereits. Sie spĂŒren, da geht gerade etwas massiv schief. So war das nicht vorgesehen. Was ist passiert?

Sie sind voll und ganz in die Falle „Sprechdruck“ getappt! Machen Sie sich nichts draus, gerade in der ersten Phase von Überzeugungs- oder VerkaufsgesprĂ€chen erliegen selbst ausgemachte Profis dem Wahn, zu viel sprechen, zu viel erklĂ€ren und zu viel argumentieren zu mĂŒssen. Sie sprechen dann ohne Pausen, Ihre Stimme wird unpersönlich, verlĂ€sst den beziehungsbildenden Eigenton und Sie wirken „pushy“, und „verkĂ€uferisch“. Ihr GesprĂ€chspartner reagiert sofort mit innerer Abwehr.

Wieso entsteht dieser Druck? In diesem speziellen Fall vor allem dadurch, dass Sie Ihrem Chef frontal gegenĂŒber saßen. Diese Position „Körperfront gegenĂŒber Körperfront“ wirkt immer wie eine unbewusste Aufforderung zum Sprechen.

Die Lösung heißt „Schulterschluss“!

Eine kleine Drehung zur Seite, und schon ist der Druck gewichen. Im BusinessgesprĂ€ch empfehle ich Ihnen, diese kleine Drehung in den Schulterschluss bewusst einzusetzen. Sie inszenieren dadurch das „Lösungsdreieck“, könnte man die Szene von oben betrachten, wĂ€re ein Dreieck entstanden: Sie, Chef, Thema. Vielleicht haben Sie eine Unterlage, die Sie als Bezugspunkt nutzen können, andernfalls verankern Sie das Thema mit Ihrer sprechenden Hand einfach bewusst an einer bestimmten Stelle im Raum. Aus der rĂ€umlichen Psychologie wissen wir, dass das GesprĂ€chsthema dem Blick folgt.

Sie können nun Ihren GesprĂ€chspartner viel leichter einbeziehen. Ihre Stimme entspannt sich und wird etwas tiefer. Sie wirken einladend! Die Situation wird sich entspannen. Ihr GegenĂŒber wird Ihnen nun wirklich aktiv zuhören. Und der finalen Durchsetzung Ihrer großartigen Business-Idee steht nichts mehr im Wege.

Probieren Sie es aus!

Ihr Arno Fischbacher

Mit welcher Stimme machen Sie sich hörbar?

25. März 2016

BLOG-ILLU Kutscher-300x156 in Mit welcher Stimme machen Sie sich hörbar? Oder, noch direkter gefragt? Machen Sie sich ĂŒberhaupt hörbar? Oder gehören Sie etwa zu den Menschen, die in Meetings angesichts der Wortgewalt mancher Kollegen völlig verstummen? Sie haben sehr wohl eine Meinung, sehr gute Ideen zum diskutierten Projekt? Aber, bevor Sie noch dazu kommen, sich kurz zu rĂ€uspern und die notwendige Courage fĂŒr eine Wortmeldung aufbringen, haben drei Kollegen ihre eigenen Ideen bereits lang und ausfĂŒhrlich erlĂ€utert … Und der Chef geht schon zum nĂ€chsten Tagesordnungspunkt ĂŒber. Wieder eine Chance vertan. Sie sinken in Ihren Stuhl zurĂŒck und denken „dann halt nicht“.

Ist Ihnen bewusst, dass dieses „Dann halt nicht“ langfristig Ihre Karriere massiv behindern kann? Die Kollegen, die gehört werden, graben sich im Kopf Ihres Vorgesetzten als jene Mitarbeiter ein, die aktiv sind, die „da“ sind, die mitarbeiten und mitgestalten. Dass Sie hinter der Sicherheit Ihres Schreibtisches das effiziente Rad sind, das dieses Projekt am Leben erhĂ€lt und voranbringt, ist Ihrem Vorgesetzten durch Ihr fortgesetztes Schweigen gar nicht bewusst. Wenn dies den Tatsachen Ihres beruflichen Alltags entspricht, dann ist es höchste Zeit, hier neue Verhaltensmuster zu ĂŒbernehmen!

Wie gehen Sie vor? Mit diesem Tipp geht es sehr leicht! Sie stellen sich einfach vor, Sie seien der Kutscher auf dem Kutschbock Ihres Lebens. Beim nĂ€chsten Meeting wĂ€hlen Sie den Moment, in dem Sie die Kutscherrolle einnehmen, sehr, sehr genau. Ist der Moment gekommen, wo Ihr Input fĂ€llig ist, schieben Sie Ihren Stuhl vor und lösen Ihren RĂŒcken von der Sessellehne!! Nein, Sie stehen nicht auf, Sie bleiben sitzen. Aber diese Bewegung erregt Aufmerksamkeit. Sie werden automatisch alle Augen auf sich gerichtet haben. Das mag zu Beginn ungewohnt und unangenehm sein, aber da mĂŒssen Sie durch! Bevor Sie zu sprechen beginnen, schalten Sie Ihren Autopiloten aus und wechseln in die Körperwahrnehmung – spĂŒren Sie sich muskulĂ€r. Richten Sie sich auf, nehmen Sie bewusst Kontakt mit dem Boden auf. Sie werden sofort erleben, dass nun – als Resultat – die Schultern loslassen. Ihre Ellbogen und Ihr Atem haben nun mehr Raum. Sprechen Sie jetzt! Sofort klingt Ihre Stimme kraftvoll, klarer, tiefer und motivierender. Und im Raum ist Ihnen nach diesen kraftvollen ersten Worten eine ganze Weile die Aufmerksamkeit sicher.

Probieren Sie es im nÀchsten Meeting aus! Sie werden den Unterschied lieben und sich auf weitere Fahrten auf dem Kutschbock zu freuen beginnen.

Ihr
Arno Fischbacher

Wenn Sie noch keine haben, dann brauchen Sie eine

20. März 2016

BLOG-ILLU CI-300x154 in Wenn Sie noch keine haben, dann brauchen Sie eine Sie besteht aus den Facetten Design, Wording, Communication, Culture und Behaviour. Sie ergibt im besten Fall ein harmonisches Gesamtbild. Sie reflektiert Ihren Mitarbeitern und der Öffentlichkeit, wie Sie als Unternehmen sich sehen. Ihre Corporate Identity!

Wie kommen Sie zu einer stimmigen CI? Sie legen Logo, Schrifttypen, TonalitÀten und Bildsprachen fest. Mit einem Wort, Sie bestimmen, welcher (Unternehmens)Geist in Ihrem Hause weht. Unter welcher Unternehmenspersönlichkeit Sie bekannt sein wollen.

Das Schaffen einer klaren und eindeutigen Corporate Identity ist, wie ich finde, eine der wichtigsten Aufgaben im unternehmerischen Tun, denn die CI verhindert Beliebigkeit und erzeugt Wiedererkennbarkeit. Gibt Ihrer Marke einen einzigartigen Charakter. Sie schulen Ihre Mitarbeiter rund um diese Unternehmenspersönlichkeit, damit sie diese Werte verinnerlichen. Denn, erst, wenn alle diese Corporate Identity aus tiefster Überzeugung heraus leben, kann das gewĂŒnschte Image nach außen wachsen. Vertrauen entsteht durch ein klares Profil, durch Leistung, durch Versprechen, die sich zuverlĂ€ssig erfĂŒllen. Ich fĂŒr meinen Teil, ich fĂŒhle mich wohl im Umgang mit Unternehmen, die diesen Stil pflegen. Aber, als Stimm-Coach dehne ich den Begriff der CI gerne noch um eine Facette weiter aus! Ich lade die Unternehmen, mit denen ich arbeite, dazu ein, ihre eigene, unverkennbar Corporate Voice zu kreieren. Wenn Sie noch keine solche haben, dann wird es höchste Zeit!

Damit meine ich nicht die Worte oder GesprĂ€che oder Reden, die es bei Ihnen im Unternehmen gibt. Ich verstehe die Corporate Voice als ĂŒbergeordnete GrĂ¶ĂŸe, als ein wichtiges und signifikantes Merkmal Ihrer Corporate Identity. Erfinden Sie Ihren Unternehmenssound, der sich tief bei Ihren Zielgruppen verankern wird. Denn, wir Menschen erfassen die Welt mit allen unseren Sinnen, und je mehr Sinne angesprochen werden, desto nachhaltiger bleibt der Eindruck. Je mehr Reize Sie setzen, desto eher gelingt es, sich im Bewusstsein und GedĂ€chtnis Ihrer Kunden zu verankern.

Welche Sounds und Töne passend sind, entscheidet natĂŒrlich Ihr Unternehmensgegenstand. Porsche z. B. steht seit Jahren beim Marketing fĂŒr das eindeutige Zuschlagen einer AutotĂŒr und das satte Brummen der Zylinder. Dieses GerĂ€usch ist voll und tief und lĂ€sst die Liebhaber schnittiger Autos freudvoll erschauern. Vielleicht sind fĂŒr Ihr Unternehmen allein schon die Stimme am Anrufbeantworter oder die TonalitĂ€t wĂ€hrend der Meetings ergebnisentscheidend.

Haben Sie also schon einmal darĂŒber nachgedacht, wie Sie der Corporate Identity Ihres Unternehmens eine hörbare „Sinnlichkeit“ verleihen können?

Viel Erfolg beim Brainstorming dazu wĂŒnscht

Ihr Arno Fischbacher

So schnell kann Coaching gehen …

7. März 2016

BLOG-ILLU Vielredner-300x156 in So schnell kann Coaching gehen ... Vor kurzem kam eine Dame zu mir ins Coaching. Sie ist hochrangige FĂŒhrungskraft im HR-Bereich. Der Grund ihrer Kontaktaufnahme: Sie war eingeladen worden, ihren ersten bezahlten Vortrag vor sehr großem Fachpublikum zu halten. Sie war es durchaus gewohnt, innerhalb ihres Unternehmens vor vielen Menschen zu sprechen, aber wollte fĂŒr diese neue Situation speziell an ihrer Stimme arbeiten.

Zum vereinbarten Termin erschien sie bestens vorbereitet in meinem BĂŒro, ihre PrĂ€sentation war fertig. Ich forderte sie auf, diese zum Einstieg zu halten, so wie sie das vor Publikum machen wĂŒrde. Sie begann, und ich wusste nach den ersten 5 SĂ€tzen, wie ich hier vorgehen wĂŒrde, um sehr rasch zu einem Erfolgserlebnis fĂŒr uns beide zu gelangen.

Wieso wusste ich das sofort? Nun, beginnen wir damit, dass ich erklĂ€re, was ich gehört und gesehen habe. Ich sah eine sehr kompetente, selbstsichere, toughe Frau, kognitiv fit und mit hohem Expertenwissen. Eine Vortragende, die rasch denkend und ebenso rasch und ein wenig atemlos sprechend ihre Inhalte abliefern wollte. Bei jeder Folie hatte ich das GefĂŒhl, sie hakte diesen Part mental ab und eilte gedanklich schon zum nĂ€chsten Teil. Inhaltlich war alles top, keine Frage. Jedoch die PrĂ€sentation wirkte starr wie aus dem Eishaus und hĂ€tte das Publikum kaum mitgerissen oder begeistert.

Ein möglicher Lösungsansatz wĂ€re nun gewesen, dies als reines Auftrittscoaching betreffend die Stimme einzuordnen, lehrerhaft an diese Aufgabe heranzugehen, ihr Hausaufgaben zu geben und sie fĂŒr in einer Woche wieder einzuladen. Ich habe einen anderen Weg gewĂ€hlt. NĂ€mlich den Ansatz, diese kognitive Fitness, die hier eindeutig gegeben war und die nicht jeder hat, positiv zu nutzen. Aus meiner Coaching-Tool-Box zog ich ohne Zögern diese Lösung hervor: „Die Muster der Sprache beeinflussen Stimme und Körpersprache“.

Was bedeutet das genau? Ich habe der Coaching-Klientin nahegebracht, dass es einen Unterschied macht, ob sie einen eindeutigen, atemlosen Monolog hĂ€lt, oder ob sie im Dialog mit ihrem Publikum ist. So verstand sie, dass sie bisher „nur ihr Ding gemacht hatte“ und nach der letzten Folie – tief erleichtert – rasch abtreten wollte. „Uff, ich habe es hinter mir“. Das ist fatal, denn Publikum merkt so etwas und schaltet spĂ€testens nach Folie drei ab. FĂŒr jeden, der öffentlich spricht, ist es wichtig zu wissen, dass Zuhörer viel besser ĂŒberzeugt werden, wenn man ihnen erlaubt, selbst zu denken! Wenn man sie aktiv auffordert, selbst zu denken!

In dieser Coaching-Session haben wir intensiv an dialogproduzierenden Sprachmustern gearbeitet und daraus eine neue Struktur fĂŒr ihren Vortrag erstellt. Das Schöne daran: Sobald sie im neuen Sprachmuster war und auf ihre – noch – imaginĂ€ren Zuhörer einging, verĂ€nderten sich automatisch ihre Bewegungsmuster. Dadurch entstanden natĂŒrliche Sprechpausen und ja, die Stimme ging ganz automatisch in den so wichtigen Eigenton ĂŒber.

SO kann Auftrittscoaching auch funktionieren. Es ist nicht immer vorrangig die Stimme, an der wir in erster Linie arbeiten mĂŒssen. Damit diese sich Ă€ndert und optimiert, ist eine Vielzahl von Faktoren zu beachten. Und wer die Klaviatur dieser Möglichkeiten beherrscht, wird in jeder öffentlichen Situation bestmöglich sprechen und wirken. Das kann man bei mir lernen. Sogar an einem Nachmittag!

Ihr
Arno Fischbacher

Wie Sie mit Ihren Gesten die Stimme beeinflussen

20. Februar 2016

Kennen Sie das? Die Zuhörer Ihrer PrĂ€sentation hatten anfangs neugierig zugehört – und wirken spĂ€ter mit jedem Ihrer Worte reservierter und skeptischer? Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Sie durch Ihre Stimme erzeugten Widerstand vermeiden – und wie Sie an Ihren eigenen Gesten erkennen können, ob Sie Ihre Zuhörer gerade mit Ihrem Monolog nerven oder mit modulierter Sprechweise zum gedanklichen Austausch einladen.

Vielleicht kennen Sie die geflĂŒgelten Worte: „In dir muss brennen, was du in anderen entzĂŒnden willst!“? Es wĂ€re ein Trugschluss, daraus abzuleiten, dass alleine schon die eigene Begeisterung andere Menschen ĂŒberzeugt. Gerade dann nĂ€mlich ist die Gefahr, dass Sie mit Ihrem Nachdruck nerven und Ihren Appellen Widerstand provozieren, besonders hoch.

Gesten-Falle Nummer 1: Gebremste Gesten: Vielleicht hat man auch Ihnen eingeredet, dass große Gesten nicht elegant seien, dass es hierzulande ĂŒbertrieben wirke, wild und „italienisch“ zu gestikulieren. Und schon ist der Bewegungsspielraum von Armen und Ellbogen deutlich eingeschrĂ€nkt (- dummerweise sind das jene Bewegungen, die uns souverĂ€n wirken lassen). Doch der Bewegungsdrang des Organismus lĂ€sst sich nicht unterdrĂŒcken. In die Gesten der HĂ€nde darf die Energie jetzt nicht fließen – dann lĂ€sst sie eben Oberkörper und Kopf vor- und zurĂŒckpendeln beim Sprechen. Jeder Satz erhĂ€lt den gleichen Nachdruck. Die Satzmelodie wird gleichförmig, der Ton der Stimme klingt nicht mehr so angenehm und signalisiert uns Zuhören ganz klar, dass der Mensch, der da spricht, nicht auf unser EinverstĂ€ndnis wartet.

Gesten-Falle Nummer 2: Selbstbezogene Gesten: Frei sprechen ist eine große GedĂ€chtnisleistung. Und diese Anstrengung hört man auch oft. Es klingt dann so, als ob jemand Sie sich selbst gerade erklĂ€ren mĂŒssten, was Sie ausdrĂŒcken wollen. Klar, Sie wollen ja auch laut sagen, was Sie vorbereitet haben, und das noch dazu verstĂ€ndlich. Wieder verraten Sie Ihre Gesten ganz klar. Dieses „Gedanken aus dem GedĂ€chtnis abrufen“ lĂ€sst Sie mit Ihren HĂ€nden parallel vor dem Oberkörper rudern. Ihre Gesten vermitteln nicht dialogisch zwischen Ihnen und Ihren Zuhörern, sie deuten immer wieder auf Sie selbst. Das kommt nicht gut an. Ihre Bewegungen (und dadurch Ihre Stimme) verraten, dass sie im Moment mental eher mit sich selbst als mit Ihren Zuhörern beschĂ€ftigt sind.

Suchen Sie also immer wieder den aktiven Dialog. Stellen Sie Fragen, geben Sie Antworten. Dann wird ihre dialogfĂŒhrende Hand sich immer wieder öffnen und etwas geben, und im Anschluss wird jene Hand die Reaktion ihrer Zuhörer wieder einfordern. Geben und nehmen. Ihre Stimme wird es Ihnen danken. Denn die Stimme ist nicht nur der hörbare Teil ihrer Körpersprache, die Stimme schafft verbalen Mehrwert. Die Stimme verkauft. Voice sells. Nutzen Sie es.

Ihr Arno Fischbacher